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Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen

von Christine Brückner

Vier Schauspielerinnen treffen sich für eine Probe und verlieren sich im Warten auf den Regisseur in einem Zeitbogen von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Dort treffen sie auf vier beeindruckende, unverwechselbare, historische Frauen ...
Was hätten die Frauen gesagt, wenn man ihnen die Zeit und die Möglichkeiten zum Reden gegeben hätte?
Christine Brückner lässt uns das in ihren Monologen mit viel Schalk, Einfallsreichtum und in amüsanter Umkehr aller Verhältnisse erleben.


Mit
Petra Fasching, Sabine Kniepeiss, Astrid Maier-Ferra und Renate Weiss

Bühne
Barbara Diem-Fischer

Kostüme
Sandra Malli

Bühnenbau & Technik
Francis Kügerl

Produktionsleitung
Gerd Wilfing

Regie-Assistenz
Sandra Malli

Regie
Monika Schirgi

 

Aufführungsrechte: Deutscher Theaterverlag, Weinheim

Pressestimmen

Kleine Zeitung, 10. März 2017

Starke Frauen ohne Grenzen
Freiheit - oder was noch zu sagen gewesen wäre.
Eine Künstlergarderobe mit matten Spiegeln, Perücken und Kleiderständern. Vier Schauspielerinnen bereiten sich hier auf eine Theaterprobe vor und plaudern über die Probleme mit Männern. Was hätte wohl Goethes Langzeitgeliebte und spätere Gattin Christiane zu dem Beziehungskrach gesagt? Und schon kippt eine der Akteurinnen in die Klassik, hinein in die Figur der Christiane. Kaum ist sie verstummt, wird die nächste Schauspielerin zu Fontanes Effi Briest. Danach folgen RAF-Terroristin Gudrun Ensslin und die (fiktive) Hetäre Megara, die mittels Liebesspiel für Frieden sorgt. Starke Monologe, lose aneinandergereiht.
Monika Schirgi kreiert einen schlauen Abend mit Esprit und ohne Moralkeule. Eine gewitzte Reise in Geschichte, Literatur und Feminismus. Frei und unverstellt.
Daniel Hadler


Weststeirische Rundschau, 17. März 2017

(...) Das TZ hat es gefunden - das Quartett, das die jeweils 20minütigen Monologe mit großartiger Sprachkultur meistert. In der Reihenfolge ihrer Auftritte: Renate Weiss als Christiane von Goethe, Sabine Kniepeiss als Effi Briest, Petra Fasching als Gudrun Ensslin und Astrid Maier-Ferra als Megara.
(...) Sich der Präsenz und Ausstrahlung der vier Darstellerinnen bewusst, hat Monika Schirgi als Regisseurin auf das Wort vertraut. Sie verzichtete auf jedwede Ablenkung, verankert sie fast statisch auf einen Sessel, einer Stufe, in einem Kasten oder in der Mitte der Bühne. Ganz Theater, das fordert und zum Erlebnis wird!

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