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Reigen

nach Arthur Schnitzler

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Sechzig Jahre lang war Arthur Schnitzlers „Reigen“ nicht auf der Bühne zu sehen. Nach zwei skandalträchtigen Inszenierungen, begleitet von Schlägereien, Stinkbomben und Prozessen, gefolgt von einem Verbot der Aufführung wegen Unzüchtigkeit des Textes, hatte Schnitzler jede weitere Aufführung des „Reigen“ verboten. Erst seit 1982 ist das Stück regelmäßig auf Bühnen zu sehen.

Unerhört fand man bei Erscheinen die Bloßlegung des vagabundierenden Verlangens nach Befriedigung der Lust und verkannte damit die in allem gegenwärtige Frage „Was ist Liebe?“.

Wie verschiebt sich die Wahrnehmung von Macht und Ausnutzung sozialer Unterschiede angesichts von fluider und nicht eindeutiger Geschlechtlichkeit? Was erfahren wir über uns und unsere Gesellschaft, wenn wir die Begegnungen im Reigen nicht in einem binären Geschlechtersystem denken, sondern unabhängiger von unseren Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit?

In seinem Tagebuch schreibt Schnitzler: „Die Liebe ist eigentlich immer ein Symbol für etwas anderes.“ Im „Alles-Bekommen“ steckt auch das „Nichts-Haben“.

Dieser Reigen ist ewig.

Mit Charly Diwiak, Arlind Hagjija, Christoph Kugler und Gerd Wilfing

Bühne Francis Kügerl

Kostüme Yvonne Beck

Licht Peter Michelitsch

Musik Paul J. Diwiak

Regie Ninja Reichert


Beginn jeweils 20:00 Uhr

Silvester-Vorstellung (inkl. Buffet) am 31. Dezember 2022 um 21:00 Uhr Wir bitten um Verständnis, dass wir Tickets für die Silvester-Vorstellung (wahlweise mit Buffet EUR 12,- / Person) ausschließlich über Vorverkauf anbieten.


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