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Lysistrate

In Kooperation mit Stainzeit im Rahmen des Festivals OFFENE GRENZEN 2007

nach Aristophanes

Das theaterzentrum deutschlandsberg produziert in Zusammenarbeit mit dem Stainzer Kulturverein STAINZEIT die antike Komödie LYSISTRATE von Aristophanes.

Das Stück handelt von der Rebellion der griechischen Frauen gegen ihre kriegführenden Männer. Unter der Führung von Lysistrate verweigern sich Athenerinnen und Spartanerinnen ihnen, und erzwingen so den so lang ersehnten Frieden. Das Stück hat seit seiner Entstehung 411 v. Chr. eine lange Aufführungstradition.

Regisseur Julius Seyfarth, der bereits im vergangenen Jahr mit seiner Fassung von Shakespeares Sommernachtstraum bei den Landsberger Sommernachtsspielen Furore machte, nimmt sich des antiken Stoffes mit künstlerischer Freiheit und viel Humor an. Mit der modernisierten Version des Klassikers verbindet er dennoch ein ernsthaftes Anliegen: „Ich glaube an gewaltfreie Konfliktlösung und wünsche mir, dass sich gerade in unserer Zeit mehr Frauen und Männer trauen, wie Lysistrate mutig unkonventionelle Wege einzuschlagen, um die eigenen Visionen durchzusetzen.“

Mit
Charly Diwiak, Daniel Knopper, Pia Krejac, Tanita Müller, Christoph Schlag, Esther Sternad, Pia Weisi und Johannes Windisch

Kostüme
Barbara Diem-Fischer

Licht & Produktionsleitung
Peter Michelitsch

Dramaturgie
Wiebke Wiese

Assistenz
Julia Zach, Vanessa Kröll

Regie
Julius Seyfarth

Pressestimmen

Kronen Zeitung vom 20. März 2007:

Der Krieg der Frauen
Krieg oder Sex. Vor diese Alternative stellen die Frauen Griechenlands ihre Männer, die sich im Kampf zwischen Athen und Sparta befinden. Im Theaterzentrum Deutschlandsberg macht man sich mit Lust über Aristophanes' "Lysistrate" her.
Lysistrate ist die Frau in Aristophanes' Komödie, die den Widerstand gegen die kriegführenden Männer mit Erfolg organisiert. Im Theaterzentrum Deutschlandsberg - Neue Schmiede haben sich die jungen Schauspielerinnen, allen voran Esther Sternad als Titelfigur, mit Lust über das Stück hergemacht. Ungeniert, mit viel Witz und Selbstironie wird den Männern klargemacht, dass, wenn das häusliche Ehebett leer bleibt, der Krieg auch keinen Spaß mehr macht. Mit komödiantischer Selbstverständlichkeit tragen die Männer, besonders Daniel Knopper als Kinesias, ihre erotischen Leiden als Penisattrappen vor sich her, um zum Finale mit Herbert Grönemeyer über ihr Mann-Sein zu philosophieren. Amüsant! GH 

 
Kleine Zeitung vom 25. März 2007:

Friedenstauben als Renner
Köstlicher Aristophanes vom Theaternachwuchs.
DEUTSCHLANDSBERG. Selten so gelacht wie bei der Aristophanes-Interpretation vom jungen Deutschlandsberger Team, das unter der Regie von Julius Seyfarth mit der derzeit besten Produktion in der Provinz für Furore sorgt.
"Lysistrate" Esther Sternad und ihre illustren Friedenstäubchen Pia Weisi, Pia Krejac und Tanita Müller treiben die toll gewordenen Kriegsrecken mit ihren lila Teleskop-Phalli zur Verzweiflung und das Publikum zu Tränen. Wenn zuletzt Karl Diwiak, Daniel Knopper, Johannes Windisch und Christoph Schlag a cappella ihre "Männer"-Version in der Neuen Schmiede anstimmen, ist das der Hit schlechthin. Das muss man einfach erlebt haben! EWS

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