Wir setzen Cookies ein, um unsere Dienste zu erbringen und laufend zu verbessern. Mit der Nutzung dieser Seite akzeptieren Sie Cookies. Weitere Infos finden Sie hier. Ich stimme zu.

Don Quijote von der Mancha

Landsberger Sommernachtsspiele 2010

Auszüge aus dem Leben eines fahrenden Ritters -
nach Motiven aus dem Roman von Miguel de Cervantes.

Das theaterzentrum deutschlandsberg zeigt in diesem Sommer ein humorvolles Stück über Freundschaft, Treue und Riesen – die sich hin und wieder in Windmühlen verwandeln.

Mit
Christoph Schlag, Gerd Wilfing, Sepp Brauchart und Simone Leski

Bühne
Francis Kügerl

Kostüme
Sandra Malli

Technik
Peter Michelitsch

Textfassung & Regie
Julia Zach

Pressestimmen

Weststeirische Rundschau, 16.07.2010:

„Man kann nicht sein, was man nicht ist!“
Vergessen Sie das Bild eines alten, senilen Don Quijote von der Mancha mit rostzerfressener Rüstung und das seines kleinen, dickbäuchigen Dieners Sancho Panda. Im schönen Areal des Schlosses Frauental sind es zwei springlebendige Protagonisten, die uns überzeugend in die Welt des realitätsfernen Spaniers entführen, der mit seinem Begleiter Abenteuer über Abenteuer besteht. Der straffen und humorvollen Textfassung von Julia Zach und dem hervorragenden TZ-Quartett Christoph Schlag, Gerd Wilfing, Sepp Brauchart und Simone Leski ist es zuzuschreiben, dass die Zuschauer sich gerne von den fantastischen Abenteuern erzählen lassen, belustigt dem irrenden Ritter und seinem Diener Sancho Pansa folgen. Der berühmten Romanvorlage von Cervantes folgend wird gegen eine Windmühle und gegen Schafherden als mächtige Heere gekämpft, ein Rasierbecken als Helm benutzt, ein Freudenmädchen „beglückt“ und, und, und. Dass die Geschichte schließlich einem besonders heiteren Höhepunkt zustrebt, liegt auf der Hand. Mehr soll jedoch nicht verraten werden. Auch wenn man die heutigen vielen Interpretationen des Romans nicht kennt - Beispiel dafür der Windmühlenkampf als Nichtakzeptanz des rasanten technischen Fortschritts - so ist es Julia Zach gelungen, diesem wichtigen und bekannten Werk der Weltliteratur mit der Frage nach Wirklichkeit oder Traum, Ideal und Realität, eine kurzweilige, unterhaltsame, aber dennoch teilweise tiefsinnige Textfassung gegenüberzustellen. Neben den hervorragend spielenden Darstellern - teilweise in verschiedenen Rollen - ist vor allem das gelungene Bühnenbild von Francis Kügerl zu nennen.

 

Kleine Zeitung, 21.07.2010:

Eine ritterliche Abenteuerreise
FRAUENTHAL. Die Landsberger Sommernachtsspiele punkten heuer mit Originalität und Witz oben beim steirischen Open-Air-Treiben. Allein die Requisiten von Francis Kügerl auf der Frauenthaler Schlosswiese sind grandios: vom Holzesel auf Rädern samt Miniaturausgabe, dem Pferd an Hosenträgern bis zur Windmühle. Passend zu den tiefsinnigen Fantasten Don Quijote Christoph Schlag und Sancho Pansa Gerd Wilfing. Ein herrliches Gespann, das mit Unikum Sepp Brauchart und der pfiffigen Simone Leski unter Regisseurin Julia Zach mitreißend vergnügt. EWS

Medien