Wir setzen Cookies ein, um unsere Dienste zu erbringen und laufend zu verbessern. Mit der Nutzung dieser Seite akzeptieren Sie Cookies. Weitere Infos finden Sie hier. Ich stimme zu.

Der Heiratsantrag | Über die Schädlichkeit des Tabaks

von Anton P. Tschechow

Tschechow wurde am 29. Januar 1860 in Taganrog (Ukraine) geboren. Bereits während seines Medizinstudiums in Moskau schrieb und veröffentlichte er humorvolle Kurzprosa in verschiedenen Zeitschriften. Die ärztliche Praxis indes übte Tschechow nur kurze Zeit aus und widmete sich bald ganz seiner schriftstellerischen Tätigkeit.
1898 zwang ihn sein schlechter Gesundheitszustand – er litt an Lungentuberkulose –, Moskau zu verlassen und sich im wärmeren Klima der Halbinsel Krim niederzulassen. Mehrere Kuren führten Tschechow auch nach Westeuropa.
Er starb am 15. Juli 1904 während eines Kuraufenthalts in Badenweiler (Schwarzwald).

Tschechow gilt heute als ein früher Meister der Kurzgeschichte, deren Entwicklung er durch seine subtilen Stimmungs- und Milieu-darstellungen maßgeblich beeinflusste.
Seine Bühnenstücke sind ebenso wie seine Erzählungen Studien des inneren Scheiterns der Charaktere in einer sich auflösenden Feudalgesellschaft.

Mit
Clemens Berndorfer, Gerd Wilfing und Julia Zach

Bühne
Tom Tot

Licht
Peter Michelitsch

Produktionsleitung
Gerd Wilfing

Regie
Dunja Tot

Pressestimmen

Kleine Zeitung vom 17. Jänner 2006:

Wodka, Weiber und ein Alter
Gerd Wilfing sorgt in zwei östlichen Landstreichen von Anton Tschechow für glucksende Heiterkeit.
DEUTSCHLANDSBERG. Anton Tschechows Einakter "Über die Schädlichkeit des Tabaks" sowie "Der Heiratsantrag" geben kurze köstliche Einblicke ins russische Landleben, wie sie Bühnenfans lieben.
Im Theaterzentrum Deutschlandsberg sind unter der Regie von Dunja Tot Tschechows skurrile, zeitlose Figuren mit ihren zänkischen Allüren angesiedelt. Der heruntergekommene Alte, der statt eines Referats über Tabak seine ihm angetraute Walküre zum Thema des Abends macht. Der greise Gutsbesitzer, der seine herrische Tochter nur zu gerne dem hypochondrischen Antragsteller aus der Nachbarschaft zur Frau geben würde, wäre da nicht der Besitzanspruch auf ein lausiges Stück Wiese im Wege. Es menschelt da wie dort.
Den Mief der sonderlichen Spezies homo sapiens filtriert Gerd Wilfing direkt in die Atemwege. Gebeugt und dem Wodka ergeben, sorgt er neben Clemens Berndorfer und Julia Zach als schräger Kauz unter Frauenfuchtel für glucksende Heiterkeit. EWS

Medien