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Kunst

von Yasmina Reza

Das theaterzentrum deutschlandsberg zeigt die Geschichte einer langjährigen Männerfreundschaft, die durch ein Bild auf die Probe gestellt wird.
Eine bittere und vielschichtige Komödie über drei Männer, ihre Gefühle, ihre Freundschaft und ... Kunst.

Mit
Sepp Brauchart, Charly Diwiak und Gerd Wilfing

Bühnenbau
Francis Kügerl

Technik
Peter Michelitsch

Produktionsleitung
Gerd Wilfing

Regie-Assistenz
Hannah Brauchart

Regie & Bühne
Alexander Mitterer

Pressestimmen

Kleine Zeitung vom 24.10.2009:
 
"Drei Streithähne und ein Bild ganz in Weiß
DEUTSCHLANDSBERG. Die Verquickung zeitloser Kontroversen über zeitgenössische Malerei mit der Dünnhäutigkeit von Freundschaft und ihr pointierter Sprachschliff haben der in Paris geborenen Dramatikerin Yasmina Reza zum Welterfolg von „Kunst“ verholfen: Unter der Regie und auf pfiffiger Bühne von Alexander Mitterer gelingt es im Theaterzentrum Deutschlandsberg, die Erfolgskomponenten wunderbar auszureizen im Streit um ein Gemälde in polyphonem Weiß, das ein Freundes-Trio zur Weißglut bringt. Zwischen den herrlich verbissenen Streithähnen Sepp Brauchart und Charly Diwiak glänzt Gerd Wilfing als liebenswert nonchalanter Prellbock im tragikomischen Gewirr menschlicher Eitel- und Verletzlichkeiten."   Elisabeth Willgruber-Spitz

 
Kronen Zeitung vom 24.10.2009:
 
Langjährige Freundschaft beim Zerbröckeln: Sepp Brauchart, Gerd Wilfing und Charly Diwiak in einer sehenswerten Aufführung von Yasmina Rezas Erfolgsstück "Kunst".
"Die Abgründe der Freundschaft
Eine weiße Fläche mit weißen Strichen - das ist moderne Kunst. Das behauptet zumindest Serge, der dieses Kunstwerk um 200.000 Francs erstanden hat, gegenüber seinen Freunden. "Kunst" ist auch der Titel des Stückes von Yasmina Reza, in dem eine weiße Fläche eine Männerfreundschaft aus den Angeln hebt.
Regisseur Alexander Mitterer greift im Theaterzentrum Deutschlandsberg auf Ensemble-Säulen zurück. Sepp Brauchart ist der zynische Kunstsammler Serge, Charly Diwiak der Techniker Marc, der solche Kunst für "Scheiße" hält und Gerd Wilfing der harmoniesüchtige Kaufmann Yvan, der versucht, die Wogen zu glätten. Denn der Disput über das Werk lässt jahrelang aufgestaute Konflikte aufbrechen und zum Psychokrieg ausarten. Zwischen witzig und erschreckend changieren die Dialoge. Einem Ehekrieg ähnlich, wird Kritik an nebensächlichen Dingen - wie eine Handbewegung der Gattin des Freundes - zum Anlass genommen, Partnerwahl, Geschmack und Aussehen zu diffamieren. Dass dabei auch eigene Schwächen und Probleme an die Oberfläche gespült werden, kann nicht ausbleiben. Ein Trick, der den Frieden wieder herstellt, hinterlässt das Gefühl, dass nur gesellschaftliche Spachtelmasse den Blick auf die Verwerfungen im Inneren verwehrt. Hervorragend gespielt und inszeniert!" Gert Heide

 
Weststeirische Rundschau vom 31. Oktober 2009:
 
" (...) Ein geeigneteres Trio wie Sepp Brauchart, Charly Diwiak und Gerd Wilfing hätte das TZ für diese Produktion nicht finden können. Sie ergänzen einander, spielen nicht, sondern sind Serge, Marc und Yvan und zeigen eineinhalb Stunden lang respektable Bühnenpräsenz (...)"
 
 
Falter vom 4.11.2009:
 
"Kleine, feine Kunststücke aus der Theaterschmiede.
(...) Dennoch gelingt hier in Deutschlandsberg unter der umsichtigen Regie von Alexander Mitterer ein packender Abend (...) Yasmina Reza hat mit den Mitteln der Komödie ein Stück gestaltet, das sich als verbales Wrestling mit Psychostriptease präsentiert. Sepp Brauchart, Charly Diwiak und Gerd Wilfing konzentrieren sich auf das Psychogramm ihrer Figuren und liefern sich einen dramatischen Dreikampf, ohne auf Pointen zu schielen oder einander an die Wand zu spielen. Zwar kann das raffiniert gewürzte Kammerspiel, Szene für Szene gleichermaßen intensiv interpretiert, nur schwer seinen dramatischen Spannungsbogen entfalten, doch wird es keinen Augenblick langweilig. Und genau dafür gibt es dann auch ausgiebig Applaus. (...) Hermann Götz

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