Wir setzen Cookies ein, um unsere Dienste zu erbringen und laufend zu verbessern. Mit der Nutzung dieser Seite akzeptieren Sie Cookies. Weitere Infos finden Sie hier. Ich stimme zu.

Ithaka wo

Jugendtheaterproduktion

Der Kurs ist Osten. Nein, Zukunft. Nein, ich.

Ein Haufen junger Menschen macht sich auf die Reise - eine lebenslange Reise: Irregeführt werden, herumirren, Irrwege beschreiten und trotzdem zum Ziel kommen? Wer kennt das Ziel? Wer ist der Kapitän? Wo ist der Rückwärtsgang?

Unter der Regie von Sabine Kniepeiss (Spielleiterin, Ausbildung zur Theaterpädagogin in Wien) werden die jugendlichen DarstellerInnen des theaterzentrum heuer ein Stück über eine ganz besondere Odyssee zeigen.
Es gibt ein Schiff. Einen Kompass. Aber viele Köpfe.
Jeder will etwas anderes. Reisen können sie nur gemeinsam. Eine persönliche Reise mit all ihren Verwirrungen, Heldentaten, Liebesgeschichten und Abenteuern.

Mit
Katrin Engelbogen, Julia Jakob, Lukas Michelitsch, Christina Muchitsch, Lena Mußbacher, Robert Reichel, David Reinisch, Larissa Semlitsch und Lena Truppe

Bühne & Licht
Francis Kügerl

Ausstattung
Sandra Malli

Dramaturgie
Thorsten Zerha

Produktionsleitung
Gerd Wilfing

Konzept & Regie
Sabine Kniepeiss

+++ Die Produktion wurde zum Festival "Junge Burg" am Burgtheater Wien eingeladen! +++

Pressestimmen

Kleine Zeitung, 07.04.2013:

TZ DEUTSCHLANDSBERG
Eine junge Crew auf Irrfahrten
Deutschlandsberg. Triumphales Geschrei „Troja ist tot“. Schwarze Klötze arrangiert als Schiffsbug, ein riesiger Holzmast wird in der Neuen Schmiede gesetzt. Mit gehissten Segeln startet die Suche nach dem Sehnsuchtsort Ithaka. Ideenreich navigiert die junge Crew vom TZ Deutschlandsberg über Homer ins Jetzt. Der Weg entpuppt sich als „voller gott- (oder politik-) gemachter Irrfahrten“. Ein beachtliches Logbuch über den mühsamen Gang der Jugend. EWS


Weststeirische Rundschau, 12.04.2013:

Junge TZler auf "Irrfahrt"
Sie setzen einen Masten, arrangieren Würfel und Quader zu einem Schiff und hissen die Segel, die jungen TZler, wenn es wieder nach Hause gehen soll - in "ihr" Ithaka. Es ist nicht jenes des Odysseus, sondern das jedes einzelnen der 9 Protagonisten. Für jeden Sehnsuchtsort, in dem Freiheit lockt, Wünsche und Träume und all das, was sich (nicht nur) junge Menschen erhoffen, in Erfüllung gehen. Irrwege, wie wir sie von Odysseus kennen und wie sie auch das Leben mit sich bringt, Streit, Sorgen lassen sie zwar ankommen, aber die Suche wird nicht für alle zu Ende sein.
Inflationär bereits das Wort "Talenteschmiede". Die junge TZ-Crew mit Katrin Engelbogen, Julia Jakob, Lukas Michelitsch, Christina Muchitsch, Lena Mußbacher, Robert Reichel, David Reinisch, Larissa Semlitsch und Lena Truppe boten wieder eine beachtliche Leistung unter der Regie von Sabine Kniepeiss, von der auch das Konzept stammt.
Unter der Dramaturgie von Thorsten Zerha ist diese beachtenswerte, ideenreiche Aufbearbeitung der Suche gelungen!


Der Standard - Junge Burg Spezial, 21.06.2013:

Mit Humor zum eigenen Ithaka
„Ithaka wo“ vom Theaterzentrum Deutschlandsberg als amüsante Irrfahrt
Wien - Alle Blicke richten sich auf die Bühne, aber die Ohren werden auf Stimmen im hinteren Teil des Zuschauerraums aufmerksam. Rechts und links vom Mittelgang bewegen sch die neun Nachwuchsschauspieler des Theaterzentrums Deutschlandsbergs mit Sprechgesang auf die Bühne zu.
Mit wenigen, aber effizienten und kreativ eingesetzen Mitteln ist auch die weitere, rund 80-minütige Irrfahrt nach Ithaka, dem „eigenen Ithaka in der Zukunft“ auf dem Weg des Erwachsenwerdens, gestaltet. Basisausstattung sind dabei Turnschuhe, Jeans und weiße T-Shirts, auf die mit bunten Markern eigene Landkarten der individuellen Suche gezeichnet werden. Das Bühnenbild ist ebenfalls schlicht: Schwarze Kuben und Holzkisten, zwei Segeln und ein Mast deuten das Schiff an. Doch erst gilt es, in einem „Wahlkampf“ den richtigen Odysseus zu finden. Der mit den lautesten Parolen gewinnt Kompass, Schiff und Besatzung: „Ja, wir schaffen es!“
Wie auf Odysseus warten auch auf die jungen Reisenden in Ithaka wo auf der Suche nach der Heimatinsel jede Menge Hindernisse. Katrin Engelbogen, Julia Jakob, Lukas Michelitsch, Christina Muchitsch, Lena Mußbacher, Robert Reichel, David Reinisch, Larissa Semlitsch und Lena Truppe fantasieren nach dem Verzehr von Lotus über glitzernde, pinke „Einhornponys“ oder essbare Wolken, verlieren ihren Odysseus beinahe an Sirenen und verschlingen trotz Warnung durch das Orakel auch noch die Rinder Helios. All diese dramatischen Abenteuer sind mit einer gehörigen Portion Humor gewürzt und werden immer wieder von - wer hätte das gedacht - charmant steirischer Jugendsprache begleitet. Als die Gruppe einem menschenverschlingenden Zyklopen begegnet, bietet eine Mitreisende ihre Dienste an: „Lassts mi mit ihm reden, I kann fünf Fremdsprachen.“
Gemeinsam überstehen die - von Regisseurin Sabine Kniepeiss geleiteten - Reisenden die Irrwege und Rückschläge auf der Suche nach dem eigenen Ithaka, einer geistigen Heimat. Schließlich die Erkenntnis: Die einen sind in den Gedanken verliebt, immer auf der Reise zu sein, die anderen sind angekommen und erzählen von ihren Fahrten.
Dank einfallsreicher Musikeinlagen und respektablen Schauspiels sind die einzelnen Passagen kurzweilig. Viele Gesichter sind von der letztjährigen Teilnahme des Theaterzentrums Deutschlandsberg mit Julius Cäsar bekannt. Anscheinend haben hier einige junge Menschen schon ein Ziel in Sicht.
Elisabeth Hochwarter

Medien