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hinter dem spiegel

Jugendtheaterproduktion

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Und doch scheint es bestimmte Konventionen zu geben, was und wer schön ist und wer und was nicht.
Aber was hat das mit mir zu tun? Und mit meinem Körper? Und mit dieser Ausstattungsorgie und den fünfziger Jahren und diesen geheimnisvollen Nachtclubsängerinnen und verzweifelten Hausfrauen und diesen hilflos verkleideten Jungs? Ist das hier ein Filmset oder ein Diskursraum? Und warum spricht dieser Spiegel nur Unsinn? Und warum schmeckt dieser Apfel so merkwürd...

Nach CHEAP DREAMS ARE MY REALITY entwickelt der Berliner Regisseur Marc Lippuner gemeinsam mit den jugendlichen Darstellern einen Abend aus literarischen, dokumentarischen und eigenen Texten, der sich mit gesellschaftlichen und subjektiven/privaten Schönheitsvorstellungen auseinandersetzt.

Mit
Irene Diwiak, Paul Diwiak, Julia Jakob, Alexander Koch, Petra Mairhofer, Simon Olubowale, Robert Reichel, David Reinisch, Lisa Reiterer, Christina Resch, Vera Rupp, Larissa Semlitsch, Andrea Wind

Bühne/Kostüme
Barbara Diem-Fischer

Bühnenbau
Francis Kügerl

Lichtdesign/-technik
Peter Michelitsch

Produktionsleitung
Gerd Wilfing

Regie-Assistenz
Felix Hafner

Regie
Marc Lippuner

Pressestimmen

Kronen Zeitung, 26.03.2011 (Auszug):

Mythologie, Märchen und jede Menge Filmzitate mischt das junge Team des Theaterzentrum Deutschlandsberg in „Hinter dem Spiegel“ zum runden Ganzen. Regisseur Marc Lippuner führt sein 14-köpfiges Team durch die originelle und kluge Produktion.
Schönheit ist relativ – oder gibt es dafür Kriterien und wenn ja, welche? Fragen, die der Diskussion über das Wesen der Schönheit seit Menschengedenken laufend neuen Stoff liefern. Das Team des Theaterzentrums versucht nun in Form eines Road-Movies an das Thema heranzukommen. Kritischer, da nun der Spiegel die einzige Möglichkeit zur Beurteilung der eigenen Schönheitswerte ist, fällt der Blick der 14 jungen Darsteller aus. „Hinter dem Spiegel“ heißt daher auch folgerichtig das Stück, in dem ein Filmemacher mit seiner Kamera permanent auf die Leinwand über der Bühne bringt, was sich hinter der „schönen Fassade“ so alles verbirgt. Betrachtungen und Selbstbetrachtungen in Echtzeit. Und weil früher auch die Schönheit „besser“ war, lässt er alles in den Fünfzigern des vorigen Jahrhunderts spielen. Was da abläuft, ist gespickt mit originellen Einfällen, zwischendurch philosophisch und ironisch vollgepackt mit Film-Klischees. Da fehlt weder Marilyn Monroe noch Hitchcocks „Psycho“. Man bedient sich der griechischen Mythologie, Grimms Schneewittchen samt Stiefmutter – und schallendes Gelächter gibt es, wenn der pubertierende Jüngling vor dem Aufklappbild des „Playboy“ die Arie des Tamino über das schöne Bildnis anstimmt. CH

 

Kleine Zeitung, 26.03.2011:

„Spieglein, Spieglein an der Wand“, was verbindet die Brüder Grimm mit Heidi Klum? Nun, die Show „Hinter dem Spiegel“ über Schönheitswahn ist kein Märchen, sondern reales Dauerfieber. Zu der Sicht kommt auch das pfiffige, junge Ensemble im Theaterzentrum Deutschlandsberg bei Längsschnitten von Goethe bis Schikaneder, Songs von Julee Cruise und Marilyn Monroe sowie hinreißend ehrlicher Selbstbeschau. Raffiniert reizt die 14-köpfige Crew gemeinsam mit dem Berliner Regisseur Marc Lippuner alle Schönheitsfacetten von einst und heute aus. Clevere Schnitte durch Genrewechsel von Bühne, Film und Diskussion wechseln mit Spannung, Spaß und Ernst, zaubern Déjà-vus mit Hitchcock und den „Desperate Housewives“ in Barbara Diem-Fischers üppig ausstaffierte Kulissenräume und landen bei Jung und Alt einen Glückstreffer, einen Gemütsaufheller im 30. Jahr des famosen Theaterzentrums. EWS

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