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Es ist schon alles gesagt …

nur noch nicht von allen.

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Ein bairischer Abend auf Steirisch mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt.

Natürlich sind die Bühnentexte von Karl Valentin untrennbar mit seiner eigenen Interpretation verbunden. Wer kennt sie nicht, diese hagere Gestalt mit der gebückten Haltung, allein schon anhand ihrer Silhouette eindeutig identifizierbar? Und an seiner Seite jahrelang seine kongeniale Bühnenpartnerin, Muse, Mäzenin und Therapeutin Liesl Karlstadt, der geduldige, verständnisvolle Gegenpol des hartnäckigen, selbstzerstörerischen Psycho-Clowns.

Und dennoch haben ihre Texte die beiden überlebt. Mittlerweile längst zu Literatur geworden, kreieren sie unabhängig von ihren Erfindern einen Kosmos, der viele andere Künstler (von Brecht bis Schlingensief) inspirierte und zum Vorbild diente und immer noch dient.

2020 wird das theaterzentrum deutschlandsberg seinen ersten Valentin-Karlstadt Abend machen. „Die Zeit ist reif“, meint Regisseur Christoph Theussl und glaubt, in Gerd Wilfing und Katrin Engelbogen die ideale Besetzung dafür gefunden zu haben. Und er selbst wird auch mit dabei sein. Das lässt er sich nämlich nicht nehmen. Denn es ist zwar schon alles gesagt, aber eben immer noch nicht von allen …

Beginn jeweils 20:00 Uhr

Mit
Katrin Engelbogen, Gerd Wilfing und Christoph Theussl

Bühnenbau
Francis Kügerl

Kostüme
Team

Licht
Peter Michelitsch

Produktionsleitung
Gerd Wilfing

Regie
Christoph Theussl

Aufführungsrechte DREI MASKEN VERLAG München

 

Pressestimmen

Kleine Zeitung, 06. September 2020

Saublödes, urkomisch
Aufmunterung mit Valentin/Karlstadt.

Fast hat sich's ausgelacht in diesen trüben Zeiten. Nicht so in der regen Kultur­-Schmiede in Deutschlands­berg, wo Gerd Wilfing und Katrin Engelbogen mit den bairischen Urgesteinen ge­finkelten Humors für himm­lische Heiterkeit sorgen. Als Karl Valentin und Liesl Karl­stadt treiben sie es bunt bei verzwirbeltem Sprachwitz und Alltags-Verwicklungen.
Mit von der Partie in „Es ist schon alles gesagt ... nur nicht von allen" ist (auch Re­gisseur) Christoph Theussl, wenn etwa „Theaterpflicht“ so verordnet gehörte wie „Schulpflicht". Die Klassiker ,,Der Firmling" und ,,Orches­terprobe" feiern fröhliche Urständ, und bei „Zweitopf" statt ständig „Eintopf“ kocht es in der Welt genialer Kuriositäten. Trifft Wilfing beim ,,bairischen Abend auf Stei­risch" famos den Kauz Valen­tin, reizt Engelbogen in den Sketches Saublödes so resolut wie einfältig aus. Herrlich!
Eli Spitz

 

Weststeirische Rundschau, 11. September 2020

Warum sollte es keine Theaterpflicht geben … wenn es eine Schulpflicht gibt?
Karl Valentin war es, der in einem seiner Bühnentexte dies als Vorschlag unterbreitet und an­hand von Berlin sich die Anzahl der dann benötigten Theater aus­rechnete. Christoph Theussl, Ak­teur und Regisseur der dzt. laufenden Produktion im Theater­zentrum, rechnete sich an Hand der Deutschlandsberger Einwohner die Anzahl jener Stätten aus, ehe ihn „sein Pfleger abholte … "
Nur eines der Theme aus dem reichen Fundus der Valentin-Texte und Sketches, die für zwei Stunden beste Unterhaltung sorgten, hatte doch Theussl mit Gerd Wilfing als Valentin und Katrin Engelbogen als Liesl Karlstadt die ideale Besetzung für das deutsche Komikerduo gefun­den. Gekonnt, in perfekter weststeirischer Umgangs­sprache, ,,nasal", wenn' s nötig ist, klamaukhaft, wenn es verlangt wird, brillierten sie mit Valentins Sprachwitz und seiner Sprachkunst. Es wird gesungen, getanzt, getri­angelt, es kommt der „stumme" Arlind Hagjija zum Einsatz, und dass Chris­toph Theussl auch zur Gitarre greift, komplettiert seine ge­lungene Regiearbeit. (…)
So kann man annehmen, dass es nicht die letzte Karl Valentin-Liesl Karlstadt-Produktion des TZ in dieser herausragenden Besetzung war, denn, es wäre sicherlich „noch vieles zu sagen" ...
Übrigens: Lachen ist bekanntlich gesund! Und das können Sie zwei Stunden lang unter Ein­haltung der Corona bedingten Sicherheitsmaßnahmen. Die wurden übrigens von den TZlern sowie allen Zuschauern bis jetzt genau eingehalten!

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