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dramawerkstatt 2017

Die neue dramawerkstatt-"Schreiberei" und eine Schreibklasse aus dem BORG Deutschlandsberg haben Texte verfasst, die von jungen RegisseurInnen des theaterzentrums unter Begleitung von ExpertInnen uraufgeführt werden. Außerdem gibt es kleine theatrale Experimente von und mit jungen KünstlerInnen des theaterzentrums! Ein bunter Theater-Querschnitt: Schauen Sie sich das an!


SCHATTENSTIMMEN
aus der Schreibwerkstatt
von Johanna Royer | Regie: Peter Weiss

Wer hat Angst vor dem eigenen Schatten? Die einen haben ihn lieben gelernt, die anderen fürchten nichts so sehr. Verrückt, irre, krank – ein bisschen sind wir das doch alle ...

Mit: Yvonne Beck, Martina Brand, Paul Kogler und Lena Truppe


BLUMENSTRAUSS
aus der „Schreiberei“
von Yvonne Beck | Regie: Sandra Malli

Erinnerungen sind wie Blumen: Sie wachsen, blühen, vermehren sich,
es gibt sie in allen Formen und Farben. Am Ende verwelken Sie und verschwinden.
Und wer kann dann noch sagen, welche Blume tatsächlich geblüht hat?

Mit: Ivana Golub und Anja Weisi-Michelitsch


WERKSCHAU:

„Für das WahreSchöneGute“ | von Laura Kainz und Julia Müller

Eine Geschichte über die wahre Liebe.
Eine Geschichte über die schöne Liebe.
Eine Geschichte über die gute Liebe.
Nein. Ein Lied.

Mit: Yvonne Beck, Mathias Müller, Pamina Payer und Marco Pessl

+ + +

„Stille – Starre – Dunkelheit“ | von Moritz Truppe und Anna Kohler

Man nimmt Theater und entfernt Sprache, Bewegung und Licht. Was hat man?
10 Minuten Langeweile? Oder doch einen Spaziergang durch einen finsteren Wald?

Mit: Martina Brand und Arnold Kogler

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„President No one“ | von Arlind Hagjija

Trotz jahrelanger Erfahrung mit der Demokratie hat die Menschheit noch keine Ahnung wie sie eigentlich funktioniert ... Zumindest meint das eine junge Aktivistin ...

Mit: Yvonne Beck und Mathias Müller

+ + +

Support: Thorsten Zerha & Simon Windisch

Pressestimmen

Weststeirische Rundschau, 14. April 2017

TZ-Jugendarbeit trägt Früchte
Kann man ohne Worte ein Theaterpublikum begeistern, braucht es Texte „großer Namen“ oder gelingt es Jugendlichen auf ihre Weise Theater zeitgemäß zu hinterfragen?
Thorsten Zerha bestätigt: Den Theatermachern der 11. Dramawerkstatt ist es heuer ganz besonders gelungen, dem Namen gerecht zu werden. Drama ist Handlung und selbst erfahrene „Theaterfüchse“ mussten heuer über die Ergebnisse dieser Produktion staunen.
Neben der Kooperation mit dem BORG Deutschlandsberg und Prof. Karl Kogler gab es auch einen dramatischen Schreibzirkel des TZ, jeweils mit reifen Ergebnissen wie „Schattenstimmen“ von Johanna Royer und „Blumenstrauß“ von Yvonne Beck. Zwei ganz unterschiedliche Stücke, die von gereifter Fantasie der jungen Autorinnen Zeugnis gaben. Yvonne Beck, Martina Brand, Paul Kogler und Lena Truppe erzählen unter der Regie von Peter Weiss von einem Schatten, der - sonst stimmlos - endlich auch zu Wort kommen darf. Berührend die andere Geschichte einer alten, dementen Frau und ihrer Enkelin, in der das Verwelken der Blumen wohl auch eine tiefere andere Bedeutung hat. Unter der Regie von Sandra Malli spielen Ivana Golub und Anja Weisi-Michelitsch.
Die eingangs gestellte Frage, ob man ohne Worte Geschichten erzählen kann, lösten drei Stücke der Werkschau. Für Martina Brand und Arnold Kogler zwitscherte es im tiefen Wald. In „Stille - Starre - Dunkelheit“ von Moritz Truppe und Anna Kohler gibt es zwar eine undefinierbare Sprache. Man merkt jedoch rasch das Wollen der beiden Autoren - sie ist nicht relevant.
Auch in „Für das WahreSchöneGute“ von Laura Kainz und Julia Müller ist sie nicht notwendig. Yvonne Beck, Mathias Müller, Pamina Payer und Marco Pest veranschaulichen nach einem bekannten Song der Gruppe „Wir sind Helden“ eine Geschichte über die Liebe.
In „President No. one“ von Arlind Hagjija werden schließlich amerikanische Präsidenten zitiert und Yvonne Beck sowie Mathias Müller meinen darin, über Demokratie Bescheid zu wissen.
Eine Diskussion, geleitet von der Theaterpädagogin Pia Anna Weisi, in der Autorinnen und Autoren sowie die Schauspielerinnen und Schauspieler aus ihrer Sicht berichteten und aus dem Publikum Fragen gestellt wurden, beschloss einen interessanten Abend.

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