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Die Junggesellensteuer

ein Wiederbelebungsversuch

+ + + ACHTUNG! Die Silvester-Vorstellung ist bereits AUSVERKAUFT! + + +

Der heute nahezu in Vergessenheit geratene Bauernschwank über "zwei ledige Lötter", die Opfer einer perfiden Intrige werden, aber dadurch doch noch zu ihrem Lebensglück zu finden scheinen, wurde vor genau 90 Jahren das letzte Mal in Deutschlandsberg inszeniert. Für das theaterzentrum Anlass genug, als endgültig letzten Beitrag zum hundertjährigen Stadternennungsjubiläum, den damaligen Regisseur des Stückes für eine Neuinszenierung zu gewinnen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Auch in Deutschlandsberg.

Christoph Theussl erarbeitet mit dem Ensemble des theaterzentrum deutschlandsberg eine "Stück-im-Stück Schachtelkomödie" - basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Alois Gfall - für eine Zeit, in der ein einfaches Happy End schon lange nicht mehr ausreicht.

Beginn jeweils 20:00 Uhr


Silvester-Vorstellung (inkl. Buffet) am 31. Dezember 2018 um 21:00 Uhr
Wir bitten um Verständnis, dass wir Tickets für die Silvester-Vorstellung (wahlweise mit Buffet EUR 10,- / Person) ausschließlich über Vorverkauf anbieten:
online oder
zu den Büro-Öffnungszeiten


Mit
Yvonne Beck, Sepp Brauchart, Kathrin Diwiak, Katrin Engelbogen, Arlind Hagjija, Christoph Kugler, Astrid Maier-Ferra, Gerd Wilfing und Thorsten Zerha

Bühnenbau
Francis Kügerl

Kostüme
Katrin Engelbogen

Licht
Peter Michelitsch

Musik
Susanne Eigner

Produktionsleitung
Gerd Wilfing

Regie-Assistenz
Lena Truppe

Regie
Christoph Theussl

Pressestimmen

Kleine Zeitung, 16. Dezember 2018

Eseleien mit Witz und Hirn
Alter Bauernschwank wird kritisch aufbereitet.

Watteverwittert steigt der Regisseur von 1928 im TZ Deutschlandsberg aus dem Sarg und wird bei der Generalprobe belehrt: Über Frauenbeleidigung und Antisemitismus lache heute niemand mehr. Regisseur Christoph Theussl gelingt mit dem zuletzt vor 90 Jahren in Deutschlandsberg aufgeführten und zum heuer 100-jährigen Stadternen­nungsjubiläum als Stück im Stück aufpolierten Bauern­schwank „Die Junggesellen­steuer“ ein feiner Schachzug. Gewitzt unterbricht Unbeha­gen am Original die mit Slap­stick, Eselei und Karikatur genussvoll gewürzten Späße. Zum Schieflachen sind die Langzeitledigen Kathrin Diwi­ak als Mops im Dirndl und die derrische Astrid Maier-Ferra beim Buhlen um die verschro­benen Bergwichtel Gerd Wil­fing und Thorsten Zerha. Köstlich Christoph Kugler als kuppelndes Schlitzohr, der ,,schlagkräftige" Sepp Brau­chart, Watschenfänger Arlind Hagjija und k. k. Oberst Katrin Engelbogen: Ein tolles Ensem­ble!
Elisabeth Willgruber-Spitz

 

Weststeirische Rundschau, 21. Dezember 2018

(...) Mit der ,,Junggesellensteuer", einem Bauern­schwank nach Alois Gfall, hat man heuer ein Stück ge­wählt, das eigentlich nicht so ganz in das TZ-Konzept passt. Es sei denn, man lässt einen Regisseur wie Chris­toph Theussl die Geschichte zweier Junggesellen und zweier alter Jungfrauen in Zusammenarbeit mit dem Ensemble bearbeiten und die Geschichte in einer Ge­schichte neu erzählen. Dann wird es lustig und dank des routinierten Ensembles ein Heiterkeitserfolg! (...)

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