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Die acht Frauen

von Robert Thomas

Frankreich in den 50er Jahren. Im Schnee ein einsames Haus, darin acht Frauen, die sich mehr oder weniger auf das gemeinsame Weihnachtsfest freuen. Doch dann ein Schrei und eine schreckliche Entdeckung: der Herr des Hauses ist tot, ermordet, hinterrücks erstochen. Dahin ist die großbürgerliche Idylle und plötzlich steht jede der Frauen unter Mordverdacht. Nur welche war´s? Jede scheint ein Motiv zu haben und jede ist entweder intelligent, eifersüchtig oder gierig genug, einen Mord zu begehen. Stück für Stück bröckelt die bourgeoise Fassade ab und gibt die Wahrheit über die Damen der Gesellschaft frei.
Die Ermittlungen in der Causa „Toter Mann“ entdecken große Geheimnisse und kleine Gemeinheiten, verwandeln freundliche Töchter in gnadenlose Kommissarinnen und harmlose Köchinnen in gewitzte Detektivinnen, hier und da wird ein bisschen Gift gemischt oder auch geschossen …

Mit
Kathrin Diwiak, Sabine Kniepeiss, Simone Leski, Astrid Maier-Ferra, Sandra Malli, Larissa Semlitsch, Verena Suppan und Lena Truppe

Bühne / Kostüme
Barbara Diem-Fischer

Bühnenbau
Francis Kügerl

Licht
Peter Michelitsch

Produktionsleitung
Gerd Wilfing

Regie-Assistenz
Katrin Engelbogen, Julia Zach

Regie
Esther Muschol

Pressestimmen

Steirer Krone, 08.12.2013:

"Acht Frauen" im TZ Deutschlandsberg
Im Pfuhl des Goldkäfigs
Eine kaum gespielte Kriminalkomödie war "Acht Frauen" von Robert Thomas, bevor Francois Ozon aus dem Stoff 2002 ein erfolgreiches Filmmusical mit Catherine Deneuve und Fanny Ardant machte. Das Theaterzentrum Deutschlandsberg zeigt das Stück zwar ohne Musik, dafür aber mit umso mehr bissigem Humor.
Ein verschneites Haus, acht Frauen und die Leiche des Hausherren - aus diesen Grundzutaten hat Robert Thomas eine bissige Kriminalkomödie gebacken, die so köstlich ist wie ein frisches Briochekipferl. Schnell wird den Damen im Stück klar, dass der Mörder in ihren Reihen zu finden sein muss - jede von ihnen hat einen guten Grund für die Tat vorzuweisen: Habgier, Eifersucht, Wollust, Eitelkeit - im Pfuhl ihres goldenen Käfigs haben sie allesamt herrliche Neurosen gezüchtet, Frustrationen wurden endlos gedüngt und schreckliche Geheimnisse kultiviert. Also gehen die Damen aufeinander los - mit Anlauf und gespitzter Zunge!
Regisseurin Esther Muschol versetzt das Publikum ins Frankreich der 1950er Jahre (Bühne und Kostüme: Barbara Diem-Fischer) und stützt ihre Inszenierung auf zweierlei: Die Pointen des Autors, die mal laut durch die Vordertür poltern und sich mal leise durch die Hintertür schleichen, und die komödiantischen Stärken ihrer acht Schauspielerinnen - allen voran Verena Suppan als hysterische, sich in Selbstmitleid suhlende, alte Jungfer Augustine.
Das Resultat ist ein feines Stück Boulevardtheater, das bis 4. Jänner im Theaterzentrum Deutschlandsberg zu sehen ist. CH


Kleine Zeitung, 09.12.2013:

Zwischen Seelenblöße und Mordsspaß
Acht Frauen und ein Todesfall machen ratlos.
DEUTSCHLANDSBERG. Dass der Hahn des Hauses mit einem Dolch im Rücken aufgefunden wird, macht das Festtreffen zum Damenkränzchen von Spürnasen und Psychohaien. Spricht doch alles für eine Täterin aus engstem Kreis, was bei den gegenseitigen Verdächtigungen gnadenlose Enttarnungen zur Folge hat. Unter der Regie von Esther Muschol balancieren "Die acht Frauen" im Theaterzentrum Deutschlandsberg zwischen Seelenblöße und Mordsspaß. Vor allem Verena Suppan schießt als verbiesterte Jungfer neben Alt-Mamy Astrid Maier-Ferra den schrägen Vogel ab in der beliebten Kriminalkomödie von Robert Thomas. Je ratloser die Runde, desto belustigter ist das Publikum beim mörderischen Spaß mit überraschender Wende. ELI SPITZ


Weststeirische Rundschau, 14.12.2013:

Wenn Frauen "Gift" versprühen, dann kracht's ...
Und das im wahrsten Sinn des Wortes in der Kriminalkomödie von Robert Thomas "Die acht Frauen", die auch bereits verfilmt wurde und jetzt im Theaterzentrum Deutschlandsberg aufgeführt wird.
Eigentlich müsste man hier jede der acht Darstellerinnen einzeln vorstellen, ihre Bühnenpräsenz hervorstreichen usw. und nicht acht, sondern neun Damen ein ganz besonderes Kompliment machen: den Schauspielerinnen, aber auch der Regisseurin dieser Produktion, Esther Muschol. Sie hat die ganze Geschichte in das Frankreich der 50-er Jahre verlegt, den Originaltext behutsam gekürzt und war letztlich dafür verantwortlich, dass dieser mörderische Spaß von den TZ-Damen so lebendig und unterhaltsam auf die Bühne gebracht wurde, dass der lange Applaus am Ende nur mehr als verdient war.
Allein die Besetzung der Rollen mit Sabine Kniepeiss als Gaby, Sandra Malli als Pierrette, Kathrin Diwiak als Madame Chanel, Astrid Maier-Ferra als Mamy, Verena Suppan als Augustine, Simone Leski als Suzon, Larissa Semlitsch als Catherine und Lena Truppe als Louise war äußerst geglückt. Alles TZ-lerinnen, die auch schon bei verschiedenen anderen Produktionen bereits zu sehen waren! Sie diesmal auch "ohne Männer" auf der Bühne zu erleben war zweifelsfrei ein Genuss! Davon überzeugt war sicherlich auch das Publikum der Premiere, das sich "hörbar" gut unterhielt, darunter auch Bürgermeister Mag. Josef Wallner und Mag. Patrick Schnabl, Leiter der Kulturabteilung des Landes Steiermark. (...)
Und wenn hier schon Namen genannt wurden, wollen wir auch jene "im Hintergrund" erwähnen: die für die Kostüme & Bühne Zuständige Barbara Diem-Fischer, Julia Zach und Katrin Engelbogen (Regieassistenz) sowie die drei Männer Gerd Wilfing (Produktionsleitung), Peter Michelitsch (Licht) und Francis Kügerl (Bühnenbau). Auch sie trugen zum Erfolg bei!

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