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Bonnie & Clyde in Love

von Julia Zach

Das wohl bekannteste Gaunerpärchen schlüpft in die Rollen der größten Liebespaare der Geschichte

Bonnie Elizabeth Parker und Clyde Champion Barrow lassen ihre Verbrecherlaufbahn links liegen und laden zu einem unterhaltsamen wie bewegenden Theaterabend rund um das Liebesglück. Sie verkörpern die bekanntesten Liebespaare wie "Adam und Eva", "Orpheus und Eurydike" ja sogar "Romeo und Julia" und setzen somit einen dicken Schlussstrich unter ihre kriminelle Vergangenheit.

P.S.: Das Anlegen von schussfesten Westen wird wärmstens empfohlen!

Mit
Verena Suppan & Gerd Wilfing

Bühne & Kostüme
Team

Technik
Francis Kügerl

Regie-Assistenz
Lena Truppe

Text & Regie
Julia Zach

Pressestimmen

Kleine Zeitung, 27. April 2018

Hände hoch! Aber ist nur ein Spiel
Clyde dachte, es sei eine gefinkelte List, reiche Leute ins Theater zu locken, um sie dort ordentlich auszusackeln. Nicht so Bonnie, die nach lyrischen Versuchen ihre künstlerische Ader zur Schau stellen möchte und nun ihren Revolverhelden in den Paradiesapfel beißen lässt oder ihn als Romeo mit der von ihm so verhassten Halskrause sehen will. Das sorgt von „Adam und Eva“ bis zu „Venus und Adonis“ für herrliche Reibungsflächen.
Autorin und Regisseurin Julia Zach macht sich mit „Bonnie & Clyde in Love“ einen Theaterspaß in der Neuen Schmiede in Deutschlandsberg. Verena Suppan und Gerd Wilfing als Traumpaar auf Liebestour wälzen sich mit gekonntem Schaubudencharme durch die Herzblatt-Weltklassiker und liefern in den Zwischenspielen typische Szenen einer Ehe. Abgesehen davon, dass beide nicht von der Knarre lassen können und mit „Hände hoch!“ das Publikum immer wieder in Schach halten. Kugelsichere Westen sind im Theaterzentrum aber doch nicht notwendig.
Eli Spitz


Weststeirische Rundschau, 27. April 2018

„Schussfeste Westen werden empfohlen“
Wenn Bonnie & Clyde einmal etwas anderes ausprobieren wollen statt zu morden oder Banken auszurauben, dann spielen sie Theater. Sogar im TZ, wo sich der schießwütige Clyde letztlich doch dazu überreden lässt, vor einem neugierig gewordenen Publikum in die Rollen verschiedener LIebhaber zu schlüpfen, während seine Bonnie die dazugehörenden Partnerinnen verkörpert. Das TZ hat das Glück, eine „hauseigene“ Autorin in Julia Zach zu finden. „Bonnie & Clyde in Love“ ist das 12. Stück, das die junge Stainzerin für das TZ geschrieben hat. 4 weitere Stücke von ihr gelangten in Stainz zur Aufführung. Insgesamt stammen 20 Inszenierungen von ihr.
Und wenn ihr US-Pärchen - ganz hervorragend Verena Suppan und Gerd Wilfing - die Rollen der Liebenden einnehmen, dann halten sie sich an Texte der klassischen Theaterstücke und einer Oper und beginnen dort, wo alles nach der biblischen Erzählung im Buch Genesis beginnt - bei Adam und Eva. Natürlich gibt es die Feigenblätter, die Schlange und den Apfel, bei Orpheus und Eurydike die letzten Stunden mit Gesang und Spiel auf der Lyra in der Unterwelt, bei Adonis und der Göttin Venus den Tod des Geliebten bei der Eberjagd und schließlich bei der Tragödie in Verona das Liebespaar schlechthin - Romeo und Julia. Dass die beiden Protagonisten schwierige Textpassagen zu bewältigen hatten, nebenbei mit einer Lockerheit auch den Kostümwechsel auf der Bühne vollziehen oder das übliche eheliche „Geplänkel“ - Barthaare im Waschbecken oder ständige weibliche Nörgelei - austragen, lässt das Stück ungemein kurzweilig und im positivsten Sinn unterhaltsam erscheinen.
Die Produktion ist wiederum eine Paradebeispiel dafür, was im TZ geleistet wird. Anspruchsvolle Unterhaltung, die weit über das Niveau üblicher Laienspiel-Theateraufführungen hinausgeht und die aufgrund der großartigen Leistung von Verena Suppan und Gerd Wilfing auch durch zahlreichen Besuch gewürdigt und anerkannt werden möge.
Die Möglichkeit Bonnie Elizabeth Parker und Clyde Champion Barrow in einem unterhaltsamen wie bewegenden Theaterabend zu erleben, haben Sie noch am 27. und 28. April sowie am 8. und 9. Juni, jeweils um 20:00 Uhr im TZ.

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